Unter Wölfinnen

17 Sep

Das „Team“ in meiner Arbeitsstelle ist heillos zerstritten. Fiese Konkurrenzkämpfe, Streitereien, Unzufriedenheit überall, mieses Klima.

Acht Frauen und ein Mann.

Nun wird ein neues Mitglied für dieses „Team“ gesucht, eine Stelle wird neu besetzt.

Ich ärgere mich mal wieder über mich selbst, denn ich bin mir ganz sicher: Uns kann nur noch ein Kerl helfen! Ich weiß nicht, wieviel super qualifizierte Spitzenfrauen, die unglaublich symphatisch und ausgleichend sind, sich beworben haben…

Wir alle im Team nehmen es irgendwie als gottgegeben hin: ohne einen neuen Mann kriegen wir das alles nicht in den Griff, und kommt ein neuer männlicher Mitarbeiter, wird alles besser.

Ich schäme mich für den Gedanken und versuche rational zu bekräftigen, dass eine patente, selbstbewusste Frau den gleichen Effekt auf die unangenehme Situation haben könnte. Ohne Erfolg. Es ist ziemlich deprimierend, so in den eigenen Gedankenstricken festzuhängen. Gelernt ist eben gelernt.

Advertisements

Eine Antwort to “Unter Wölfinnen”

  1. mama007 19. Oktober 2011 um 06:47 #

    Hallo,
    ich habe dir einen Award weitergereicht, weil ich denke du verdienst ihn!
    Wenn du möchtest, reich ihn auch weiter!
    Viele Grüße: mama007

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: