Was ist die Frau?

9 Jul

Wir haben gesagt, die Frau sei, im Gegensatz zum Mann, ein Mensch, der nicht arbeitet. Man könnte hier die Definition der Frau schon abschließen – viel mehr lässt sich wirklich nicht über sie sagen , wäre nicht der Begriff Mensch ein zu umfassender, zu ungenauer Begrif, um Mann und Frau damit gleichzeitig zu definieren.
Das menschliche Dasein bietet die Wahl zwischen einer mehr animalischen – also tierähnlichen, niederen – Existenz und einer geistigen. Die Frau wählt fraglos die animalische. Körperliches Wohlbefinden, ein Nest und die Möglichkeit, darin ungehindert ihren Brutregeln nachzugehen, sind ihr das höchste.
Es gilt als erwiesen, dass Männer und Frauen mit den gleichen geistigen Anlagen geboren werden, dass es also keinen primären Intelligenzunterschied zwischen den Geschlechtern gibt. Ebenso erwiesen ist aber, dass Anlagen, die nicht entwickelt werden, verkümmern: Die Frauen benützen ihre geistigen Anlagen nicht, sie ruinieren mutwillig ihren Denkapparat und gelangen nach einigen wenigen Jahren sporadischen Gehirntrainings in ein Stadium sekundärer, irreversibler Dummheit.

Warum benützen die Frauen ihr Gehirn nicht? Sie benützen es nicht, weil sie, um am Leben zu bleiben, keine geistigen Fähigkeiten brauchen. Theoretisch wäre es möglich, dass eine schöne Frau weniger Intelligenz besitzt als beispielsweise ein Schimpanse, und dass sie sich dennoch im menschlichen Milieu behauptet.
Spätestens mit zwölf Jahren – einem Alter, in dem die meisten Frauen beschlossen haben, die Laufbahn von Prostituierten einzuschlagen, das heißt, später einen Mann für sich arbeiten zu lassen und ihm als Gegenleistung ihre Vagina in bestimmten Intervallen zur Verügung zu stellen – hört die Frau auf, ihren Geist zu entwickeln.

(E. Vilar (1971): Der dressierte Mann. München u.a., S.22f; ich war so frei, die alten scharfen „ß“ in „ss“ umzuwandeln, das lese ich lieber)

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2 Antworten to “Was ist die Frau?”

  1. Helen 11. Juli 2012 um 07:58 #

    Dieser Mensch wirkt so als hätte er ganz ganz schlimme Erfahrungen im Leben (mit Frauen?) gemacht, die er hier auf unschöne Art und Weise aufarbeitet. Das bewegt mich jetzt nicht so sehr.
    Was mich bewegt ist die Zeit – 1971. Das ist nicht Mittelalter. In Sachen Menschheitsgeschichte ist das Vorgesterern. Und das ist die Zeit, in dier die Lenker unseres Landes, die Manager, die Vorstände, die Direktoren Jugendliche waren. Das ist der Zeitgeist, der die Mehrzahl der Menschen noch geprägt hat, die heute das Sagen haben. Wenn man sich das vor Augen führt wird einem mal wieder völlig klar, warum diese Generation nur auf massiven Druck hin irgendetwas an der immer noch bestehenden Ungleichbehandlung von Frauen ändern wird. Studien (z.B. Women matter von McKinsey) haben bewiesen, dass erst bei einem Anteil von 30% von einer Minderheit, diese Minderheit anfangen kann eigene „Regeln“ und Verhaltensnormen einzubringen. Von diesen 30% sind wir leider noch weit entfernt – was mich wieder gedanklich zum Thema Quote hinführt…
    Man kann über so einen Text schmunzeln und das als alten Käse abtun, aber meiner Meinung nach betrifft uns das alle noch jeden Tag.

    • Maria 12. Juli 2012 um 11:39 #

      Eben, genau so sehe ich das auch. Witzig kann ich das nicht finden, dazu erschreckt es mich irgendwie zu sehr.

      Und auch wenn die Debatte jetzt vielleicht bereits in Vergessenheit geraten ist: sie war in den 70er Jahren echt ein großes Ding und fand riesiges mediales Echo. Die Vorstände, Manager und Entscheidungsträger von damals haben in die Hände geklatscht, dass ausgerechnet eine Frau, und dann noch so gut gebildet und jung, solche Sachen schrieb.
      Für diejenigen, die feministisch damals aktiv und kämpferisch waren, war das ein Schlag ins Gesicht.

      Hm, irgendwie muss ich da unwillkürlich an Kristina Schröder und ihr Buch denken…

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